Ganz am Anfang unserer Zuchtpläen stand natürlich ein ganz wichtiger Termin:
Wir sind mit Bonnie nach Wasserburg in die Tierklinik gefahren und haben die Augen und die Kniegelenke genauestens untersuchen lassen. Sie hat bestanden und das TÜV- Siegel erhalten!!!
Nein, eine TÜV- Plakette für Hunde gibt es nicht wirklich, aber bei Havanesern gibt es ein paar Erbkrankheiten, die man vor dem Einsatz zur Zucht natürlich ausschließen sollte, um sicherzugehen, dass die Rasse soweit wie möglich gesund erhalten wird.
Eine der Erbkrankheiten ist die sogenannte Patellaluxation, das heißt, die Kniescheibe sitzt nicht so fest, wie sie sollte, und kann beim laufen herausspringen, was dem Hund natürlich Schmerzen bereitet. Bonnie hat auf beiden Seiten die Beurteilung "keine Luxation feststellbar, nicht luxierbar" bekommen, der bestmögliche Befund.
die Tierklinik in Wasserburg am Bodensee
Desweiteren wurde die sogenannte DOK-Untersuchung der Augen gemacht.
DOK-Ärzte, sind Ärzte, die sich im Dortmunder Kreis zusammengeschlossen haben, der Gesellschaft für Diagnostik genetisch bedingter Augenerkrankungen bei Tieren. Es sind also richtige Augenärzte für Tiere. Hier werden insgesamt 13 Erkrankungen geprüft, bei den Havanesern wirklich wichtig ist der juvenile Katarakt, also ein Grauer Star, der besonders in jungen Jahren auftritt und die Retinadegeneration, die PRA.
Bonnie bekam die Beurteilung "frei", sie hat also keinerlei Anzeichen für erbliche Augenkrankheiten gezeigt.
Wir sind ganz stolz und freuen uns natürlich mächtig!!
So war der Grundstein für die Zucht gelegt!
Da wir nicht mehr als einen Wurf im Jahr planen, haben wir natürlich Zeit genug, uns auch einen gesunden, netten und hübschen Deckrüden, der dem Rassestandard in höchstem Mase entspricht, zu suchen.
Selbstverständlich achten wir darauf, dass der Rüde die selben Untersuchungen gemacht hat und ebenso wie Bonnie mit den besten Ergebnissen aus diesen Untersuchungen hervor geht.